Der Mittagsbericht

Namibian Broadcasting Corporation: German Radio Service  |  Podcast, ±3 min episodes every 2 days
Montags bis Freitags hören Sie bei uns im Programm um 13:15 Uhr den Mittagsbericht unserer Korrespondentin Brigitte Weidlich. Die neusten Nachrichten aus der Welt der Politik oder Wirtschaft, immer brandaktuell, immer sofort bei uns im Radio. Und jetzt auch täglich als Podcast zum Nachhören!
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MAY
Laut den neusten Zahlen der namibischen Statistikbehörde (NSA) sind die Arbeitslosenzahlen im letzten Jahr deutlich gestiegen. Nicht eingerechnet sind dabei aber die Entlassungen im Bausektor aus dem Dezember letzten Jahres, sodass die tatsächlichen Zahlen noch höher liegen könnten. Kritik an der Methodik des Statistikamtes gibt es jedoch auch, da 15jährige Namibier in der Statistik zum Teil als "arbeitsfähig" erfasst werden.
22
MAY
Die Stadt Windhoek muss ohne Subventionen des Staates auskommen, das Budget der Hauptstadt setzt sich aus den Einnahmen zusammen. Wenig überraschend sind diese nicht sonderlich hoch, hinzukommen ausstehende Rechnungen in Millionenhöhe, unter anderem durch die Ministerien. Windhoeks Bürgermeister bat Präsident Hage Geingob bei seinem ersten offiziellen Besuch daher um ein Umdenken in der Stadtpolitik.
19
MAY
In einem gemeinsamen Projekt mit der EU Botschaft in Namibia hat das Parlament heute seine neue Homepage vorgestellt. Der neue Online - Auftritt beinhaltet deutlich mehr Inhalte als zuvor. So können nun zum Beispiel Gesetzesentwürfe, Manuskripte der Reden und Kontaktadressen der Parlamentarier eingesehen werden.
18
MAY
Lange war sie geplant, nun ist sie Wirklichkeit: Heute morgen wurde die zentrale Anlaufstelle zur Firmengründung vorgestellt. Alle relevanten Informationen und Formulare sind nun Online einsehbar. Damit will Namibia auch einen großen Schritt in Punkto Wettbewerbsfähigkeit machen.
17
MAY
Die Namibia Food and Allied Workers Union hat sich im Streit zwischen dem Shoprite-Konzern und den namibischen Angestellten zu Wort gemeldet. Die Gewerkschaft forderte einerseits die Auszahlung der in Südafrika üblichen Bezüge auch für alle Mitarbeiter hierzulande, andererseits rief sie heute morgen auch alle Mitarbeiter dazu auf, sich in der NAFAU zu organisieren um so eine stärkere Stimme zu haben.
16
MAY
Zum 500. Reformationstag traf sich der Lutherischer Weltbund (LWB) in Namibia. Im Fokus dabei vor allem der namibische Befreiungskampf und der Genozid zum Beginn des letzten Jahrtausends. Während es eigentlich darum gehen sollte, die Abläufe zu verstehen, wurde der LWB nun jedoch aufgefordert, auch die eigene Rolle im Befreiungskampf aufzuarbeiten. Dabei geht es konkret um das Wissen über angebliche Folterungen im südlichen Angola vor der Unabhängigkeit.
26
APR
Als Reaktion auf die auf der gestrigen Jahreshauptversammlung der Bergbauindustrie geäußerten Sorgen, hat Bergbauminister Obeth Kandjoze seine geplante Rede neu aufgestellt. Auf der heutigen Eröffnung der Bergbaumesse in Windhoek reagierte er dann auf die Ängste der Industrie. Auch wenn der Minister nicht in allen Bereichen Angaben machte, sprach er dem Sektor insgesamt doch Mut zu.
24
APR
Sehr deutlich hat sich die Ministerin für städtische und ländliche Entwicklung, Sophia Shaningwa, zu den Arbeitsabläufen in den Regional- und Stadtverwaltungen geäußert. Die Ziele ihres Ministeriums würden demnach durch überbordende Bürokratie behindert. Auch die Privatwirtschaft, die traditionellen Stammesräte und die Mitarbeiter ihres eigenen Ministeriums waren Teil der Kritik.
21
APR
Das Fischereiministerium hat angekündigt, trotz des Gerichtsverfahrens zum Phosphatabbau eine eigene wissenschaftliche Studie zu diesem Thema anfertigen zu wollen. Zudem hat die Firma LLNP ihre Pläne zum Abbau veröffentlicht. Dazu sollen unter anderem 24 Milliarden N$ investiert werden. Das soll dazu beitragen, mithilfe des Phosphatabbaus bis zu 4 % des Bruttoinlandproduktes zu produzieren.
20
APR
Knapp 90 000 Menschen erhalten in der Khomas Region regelmäßig Lebensmittelpakete mit dem Notwendigsten. Dieses Projekt soll auch auf andere Regionen ausgeweitet werden. Allerdings wird auch darüber nachgedacht, die gesamte Initiative durch Bargeldauszahlungen zu ersetzen. Gute Nachrichten hingegen auf anderer Ebene: Auf dem Konto des Ministeriums für Armutsbekämpfung sind bisher mehr als 2,1 Millionen N$ an Privatspenden eingegangen.